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Nissan zeigt auf der Tokyo Motor Show 2017 vollautonomen IMx Concept

Nissan unveils IMx zero-emission concept at Tokyo Motor Show

Der Nissan IMx feiert heute auf der Tokyo Motor Show (läuft noch bis 5. November 2017) seine Weltpremiere. Das elektrische Crossover-Konzept bietet vollautonome Fahrfunktionen und eine Reichweite von mehr als 600 Kilometern mit nur einer Batterieladung.

Crossover-Studie verkörpert Zukunft von Nissan Intelligent Mobility

Die innovative Studie soll die Antwort auf die Frage liefern, wie Autos künftig angetrieben, gefahren und in die Gesellschaft integriert werden. Nicht zuletzt will Nissan damit eine Verbindung zwischen Fahrer sowie Fahrzeug etablieren, die zu mehr Sicherheit, Komfort und Fahrvergnügen beiträgt.

Nissan unveils IMx zero-emission concept at Tokyo Motor Show

„Das emissionsfreie Nissan IMx Crossover-Konzept verkörpert die Zukunft von Nissan Intelligent Mobility“, erklärt Daniele Schillaci, Executive Vice President, zuständig für globales Marketing & Vertrieb, den Geschäftsbereich E-Mobilität und Chairman des Nissan Management-Komitee für Japan, Asien und Ozeanien. „Unser Ziel ist es, die Kommunikationswege zwischen Menschen und Automobilen ebenso zu verändern, wie die Interaktion der Gesellschaft mit Fahrzeugen.“

Nissan unveils IMx zero-emission concept at Tokyo Motor Show

Die Vorzüge autonomen Fahrens: Nissan Intelligent Driving

Das Herzstück des Nissan IMx bildet eine künftige Version des ProPILOT Systems, das vollautonomes Fahren ermöglicht. Sobald der ProPILOT Fahrmodus aktiviert wird, faltet sich das Lenkrad hinter das Armaturenbrett und die Sitze fahren zurück. Der Fahrer genießt mehr Freiraum und kann sich entspannen – auch ein Stau zur Arbeit verliert so seinen Schrecken. Im manuellen Fahrmodus kehren Lenkrad und Sitze in ihre ursprüngliche Position zurück, der Fahrer übernimmt wieder die volle Kontrolle.

Die Vorzüge elektrischen Fahrens: Nissan Intelligent Power

Das Nissan IMx Concept nutzt die neue Nissan Plattform für Elektrofahrzeuge mit komplett flachem Boden und tiefliegender Fahrgastzelle; der daraus resultierende niedrige Schwerpunkt sorgt für direktere Handling-Eigenschaften, die neue Standards im Crossover-Segment versprechen.

Kraftvolles E-Auto mit mehr als 600 Kilometern Reichweite

Leistungsstark und leise: Die Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse entwickeln gemeinsam eine Systemleistung von 320 kW sowie ein Drehmoment von 700 Nm und garantieren damit ein eindrucksvolles Fahrerlebnis samt 4×4-Qualitäten. Die erforderliche Energie liefert eine zukunftsweisende Hochleistungs-Batterie mit hoher Energiedichte. Dadurch ist mit nur einer Ladung eine Distanz von mehr als 600 Kilometern möglich.

Nissan unveils IMx zero-emission concept at Tokyo Motor Show

Die Vorzüge intensivierter Konnektivität: Nissan Intelligent Integration

Der Nissan IMx leistet auch einen aktiven Beitrag zur öffentlichen Energie-Infrastruktur. Beispiel: Nachdem das Crossover-Modell den Fahrer am Flughafen abgesetzt hat, sucht es sich dank autonomer Fahrfunktionen selbstständig einen Parkplatz, schließt sich dort an die lokale Stromversorgung an und speist bei Bedarf als „virtuelles“ Kraftwerk Elektrizität ins Stromnetz. Hierbei handelt es sich um eine denkbare Erweiterung bereits heute bestehender Funktionen wie Vehicle-to-Home. Sobald der Fahrer von seiner Reise zurückkehrt, holt der Nissan IMx ihn am Terminal-Ausgang ab und bringt ihn – wahlweise vollautonom – nach Hause. Der Ablauf ist dank der erhöhten Batteriekapazität und neuer Konnektivitätstechniken wie Seamless Autonomous Mobility (SAM) effizient und vollautomatisch.

Neues EV-Design für autonome Ära

Die meisten Autos unterscheiden bislang mehr oder minder stark zwischen Exterieur- und Interieur-Design. Während das Außendesign ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, erzeugt der Innenraum eine Umgebung, in der man sich voll auf das Fahrgeschehen konzentrieren kann.

Nissan unveils IMx zero-emission concept at Tokyo Motor Show

Diese Differenzierung wird sich mit der Einführung vollautonomer Fahrzeuge ändern. Die Nissan Designer haben versucht, im Innenraum des IMx ein Gefühl von Offenheit zu schaffen und dabei zugleich eine Privatsphäre zu bewahren. Interieur und Exterieur des Fahrzeugs wurden hierfür miteinander verbunden. Berücksichtigt wurde dabei, was ein Elektroauto typischerweise auszeichnet: Stille und Laufruhe, aber auch Kraft und Dynamik. Die Inspiration dazu lieferten die japanischen Konzepte „Ma“ (Raum und Zeit) und „Wa“ (Harmonie).

Exterieur: einzigartiger EV-Charakter

Der neue Nissan IMx kombiniert die sportlichen Eigenschaften eines Elektroautos mit typischen Designmerkmalen der Marke: Hierzu gehört der bekannte „V-Motion“-Kühlergrill, von dem aus sich Charakterlinien über die Motorhaube bis zum Heck ziehen. Die großen Oberflächen der markant geformten vorderen Kotflügel gehen vom Kühlergrill in die Flanke über und erwecken einen Eindruck mehrerer Schichten.

Zinnoberrote Akzente bilden einen lebendigen Kontrast zur perlweißen Lackierung und sind von „Uramasari“ inspiriert, der Schönheit und Extravaganz im Inneren traditioneller japanischer Kimonos – so Nissan Österreich.

Interieur: Geräumig, entspannend, einfach

Das Interieur greift das Grundprinzip von Geräumigkeit auf, das sich auch in traditionellen japanischen Häusern findet und ein Gefühl von Offenheit erweckt. Die OLED-Panoramabildschirme auf dem Armaturenbrett gewähren einen Blick auf die äußere Umgebung. Weitere Eindrücke von außen liefert ein separates Display mit Holzmaserung im Stile japanischer Shoji-Schiebetüren, das sich unterhalb der Instrumententafel befindet und bis in die Türverkleidungen spannt.

Nissan unveils IMx zero-emission concept at Tokyo Motor Show

Das „Katanagare“-Diagonalmuster auf den Sitzen wurde mit einem Laserschneider kreiert. Die Kopfstützen – gemustert wie das japanische Holzpuzzle „Kumiki“ –bestehen aus einem Silikonpolster und einem im 3D-Drucker produzierten Rahmen.

Dank künstlicher Intelligenz kann der Fahrer alle Instrumente über Augenbewegungen und Handgesten steuern. Diese intuitive Benutzeroberfläche reduziert die Zahl physischer Steuerungselemente und Bedienknöpfe und sorgt für eine reduzierte, effiziente und komfortable Innenraumgestaltung.

Quelle: Nissan Österreich
Fotos: Nissan Österreich

3 Kommentare

  1. Es reißt weltweit immer mehr ein großes Mißverständnis ein: Moderne Konzepte, besonders rein elektrische
    Antriebe sind gut und begrüßenswert – die werden aber immer noch zurückgehalten; ohne Tesla wäre die Lage bis jetzt noch sehr trostlos. Dafür werden “autonome” Systeme verherrlicht, da investieren die Konzerne Unsummen. Hallo, gehts noch?? Wer zu faul, zu blöd oder zu eingeraucht ist, um selber zu lenken (zu bremsen, den Wischer oder Fern/Abblendlicht zu bedienen etc.), hat hinter einem Lenkrad nichts verloren; nicht jetzt und auch nicht in Zukunft. Manchmal glaube ich wirklich, wir sind alle verrückt geworden…

    • tels fahrer says:

      King earl, es gibt viele menschen die, die intelligenz nicht gepachtet haben. Reicht zum essen, verdauen und schlafen…..

  2. Ich kann deine Gedanken großteils nachvollziehen. Ich habe mir auch anfangs gedacht – naja Auto fahren kann ich schon noch alleine.
    Aber du musst den Autopiloten von Tesla mal auf der Autobahn erlebt haben. So spannend ist es auch nicht, stundenlang die vorausfahrenden Autos ständig konzentriert anzustarren, für den Fall, dass einer hysterisch bremst. Oder gerade Staufahrten (Stop and Go) sind ja sehr nervig und ermüdend.

    Mit den autonomen Fahrfunktionen hat es etwas zwischen Auto fahren und Zug fahren. Schon sehr cool.
    Und wenn ich mir die vielen Unfallstatistiken anschaue, die würden sicher auch wesentlich besser ausfallen.

    Aber natürlich wird das autonome Fahren zurzeit sehr gehypt. Wenn es jedoch zur Attraktivitätssteigerung der Elektroautos beiträgt – auch gut.

    Was mich aber nervt – es gibt viel zu viel tolle Studien, die entweder in den Schubladen verschwinden oder erst 2022 oder 2025 kommen. ;-(

    Die Leuten wollen, dass die Automobilhersteller jetzt am laufenden Band neue Elektroautos in Serie bringen.