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Mein persönlicher iMiEV-Test in Salzburg und Umgebung – schnell waren sie um die 7 Stunden!

Sehr gerne habe ich heute mein, wenn auch "etwas größeres" Benzinauto gegen den kleinen Elektro-Flitzer iMiEV getauscht. Foto: www.picup.at

iMiEV-Test Teil 1 – mit Video:

Eigentlich war ja mein Plan, mit dem iMiEV von Salzburg über Mondsee zum Attersee zu fahren, da wo ich eben zu Hause bin. Geschafft hätte er die ca. 50 km hin und zurück wahrscheinlich schon, doch dann kam alles anders:

8.00 Uhr:
Bei Electrodrive Salzburg musste ich noch ein paar Formalitäten ausfüllen und mein Führerschein wurde kopiert. Dann wäre es eigentlich schon so weit gewesen, dass ich mich das erste Mal mit einem Mitsubishi iMiEV auf Salzburgs Straßen wagen könnte. Doch es war noch ein kurzes Treffen mit dem Pressesprecher von Electrodrive Salzburg Mag. Bauer geplant. Über dieses Treffen war ich sehr froh, da wir uns fast eine Stunde über Elektroautos in Salzburg, Österreich und der Welt unterhalten haben und ich viel Interessantes erfahren konnte. Welche Chancen er der Elektromobilität zukünftig einräumt und wie sich auch die Infrastruktur der Ladestationen weiterentwickeln könnte, möchte ich demnächst in einem weiteren Artikel hier auf www.elektroautor.com veröffentlichen. Persönlich gefreut hat mich, dass ich der erste – nennen wir es mal e-Blogger (“e” für “electric mobility” oder auch “Elektroautos”) bin, der Electrodrive-Salzburg diesbezüglich kontaktiert.

9.00 Uhr:
Jetzt geht’s dann los! Und ich freu mich riesig. Noch kurze Gespräche mit einem Techniker, der mir Ratschläge zum Aufladen zu Hause gibt. Mein Plan war ja noch von Salzburg ins Oberösterreichische und wieder zurück zu fahren – also sozusagen in 3 Bundesländer. :-) Zu Hause hätte ich dann den iMiEV an eine 230 Volt-Steckdose gesteckt, die aber mit einer 380 Volt-Steckdose einen eigenen Stromkreis hat. Da ich bei meinem Haus nicht direkt zur Haustür fahren kann, hätte ich ein Verlängerungskabel von 20 m verwendet. Da beim Laden eines Elektroautos jedoch etwas stärkere Ströme fließen als wenn ich grad mal mein iphone lade, wurde mir zu erhöhter Vorsicht geraten. Normalerweise sollte nichts passieren, wenn die Leitung mit 16 A abgesichert ist und ein funktionierender Hauptschalter vorhanden ist. Aber man weiß ja nie, zu empfehlen sind auf alle Fälle Heim-Ladestationen wie z.B. die Ladestation.Home – sofern man dann wirklich ein Elektroauto sein eigen nennen kann. Wichtig sei, wenn ich schon mit Verlängerungskabel hantiere, dass das ganze Kabel abgerollt wird, da sonst die Kabel sehr heiß werden können.

So – jetzt aber: Hineingesetzt in mein Testobjekt – noch in der Tiefgarage, sagt mir ein deutlicher Piepston, dass jetzt der Motor “läuft”. Er läuft und läuft und doch hört man nichts. Einfach toll! Völlig lautlos rolle ich aus der Tiefgarage. Außerhalb steige ich das erste mal so richtig ins “Gaspedal” (bin dafür dieses zukünftig Strompedal zu nennen) und …………”WOW!” das fühlt sich richtig gut an. Die Aussagen von zig anderen Testern, die man in youtube-Videos oder im TV sieht, scheinen wirklich zu stimmen. Die Beschleunigung ist wirklich mehr als in Ordnung!!!

9.30 – 13.00 Uhr:
Da ich enormen Spaß beim fast lautlosen Herumdüsen habe und mir die begrenzte Reichweite doch etwas Sorge bereitet, beschließe ich dann, meinen E-Test-Tag in Salzburg Stadt und Umgebung zu verbringen. Auf mein iphone habe ich mir die Electrodrive-App heruntergeladen, wo Ladestationen in der Nähe eingezeichnet sind. Da jedoch Schnellladestationen in Österreich und Deutschland Mangelware sind (in Wien gibt es scheinbar die einzige Österreichs, in Bayern am Irschenberg die einzige Deutschlands) und ich nicht Zeit habe, das Auto wo 2 oder 3 Stunden aufzuladen ist dies sicher vorerst die richtige Entscheidung.

Ideal zum Testen der Bergfähigkeiten des iMiEVs in Stadtnähe – Dax Lueg am Heuberg. Foto: www.picup.at

Mein Testkurs kombiniere ich mit ein paar Erledigungen, die ich zu machen habe. Meine Freude, heute elektrisch unterwegs zu sein, möchte und kann ich aber nicht für mich behalten. So besuche ich einen Freund und Kunden in Parsch, dann geht’s ab nach Mayerwies zu einem Computerhändler. Danach beschließen wir die Bergfähigkeiten des iMiEVs zu testen. Hinauf geht’s eine schmale Bergstraße auf den höher gelegen Aussichtspunkt Dax Lueg oberhalb von Salzburg. Beide sind wir wieder sehr zufrieden mit der Beschleunigung, wie leise das Auto ist – und interessant ist auch, dass einem alle anderen Autos mit Otto- und Dieselmotor auf einmal so veraltet vorkommen. Man hat das Gefühl, dass man als einziger in einem zeitgemäßen Auto sitzt. Oben angekommen, machen wir ein paar kurze Videos und Fotos. Schön sind auch die oft erstaunten Blicke von Passanten, die sich wundern, warum man so leise daher kommt.

Beim Herunterfahren geht es ab in die Fahrstufe “B” – wie “Brake”. In dieser Fahrstufe ist die Motorbremswirkung am stärksten und man kann auch sehen, dass die Reichweitenanzeige unverändert bleibt bzw. wieder etwas mehr km freigibt. Bei meinem ersten Besuch habe ich dann auch gleich das Laden des Akkus ausprobiert. Nicht, dass es schon notwendig gewesen wäre, aber ich wollte es testen und mir evtl. auch etwas Puffer verschaffen. Völlig problemlos klappte das Laden an einer normalen Steckdose, sogar trotz 20 m Verlängerungskabel. Allerdings merkte man schon auch deutlich, dass das Kabel doch recht warm wurde.

13.30 – 14.30 Uhr:
Auch wenn meine Freundin sich nicht so sehr für E-Autos begeistern kann, wie ich, war sie doch auch neugierig. Deswegen stand jetzt noch eine Spritztour nach Hellbrunn an. Beim Mc Donalds in der Alpenstraße habe ich dann angegeben, dass wir elektrisch u. sauber fahren. Leider gab es trotzdem das Big Mac-Menü nicht umsonst. :-) Aber wieder – ein begeistertes und beeindrucktes Gesicht mehr.

14.3o – 16.00 Uhr:
Einer geht noch! Wie ein Elektro-Missionar komme ich mir fast schon vor, aber einem guten Freund möchte ich den E-Flitzer nicht vorenthalten. Positiv überrascht vom Äußeren des Autos, staunt auch er nicht schlecht, was uns da für eine neue Art des Autofahrens präsentiert wird. Dann noch schnell zum Eybl nach Bergheim gefetzt…. – ja und hoppala – so schnell waren 7 Stunden für mich schon lange nicht mehr um.

Gefahren bin ich ca. 80 km und nach der verbleibenden Restreichweite wären noch ca. 11 km möglich gewesen. Laut Mag. Bauer ist aber diese Anzeige nicht sehr zuverlässig. Genauer ist die Batteriekapazitätsanzeige. Da ich einmal ca. 30 min. zwischengeladen habe und sehr oft außerhalb des Eco-Bereichs gefahren bin, habe ich aber auch nicht erwartet, dass ich die 150 km erreiche. Realistisch gesehen ist das sowieso nur ein Laborwert. Wer davon ausgeht, mit dem Auto immer ca. 120 km fahren zu können, wird sicherlich des öfteren enttäuscht werden. Gerade im Winter, wenn es kalt ist, die Heizung, die Scheibenheizung, das Licht und das Gebläse an ist, sinkt leider auch die Reichweite eklatant. Angeblich kann es sich hierbei um bis zu 50 % geringere Reichweiten handeln.

Deswegen muss man einfach sagen, der iMiEV ist das perfekte Stadtauto bzw. auch noch deren nähere Umgebung. Fährt man in der Regel wirklich nicht mehr als 50 – 70 km, wird man mit dem Auto seine helle Freude haben. Auch wenn die Anschaffungskosten sehr hoch sind, so gibt es bei uns in Österreich zum Glück schon weit aus die besseren Förderungen als z.B. in Deutschland, wo das beinahe ein Tabu ist. Davon abgesehen, muss man sich mal genauer ausrechnen, was man über ca. 10 Jahre an Spritkosten spart – das können bei ca. 15.000 km/Jahr bis zu ca. € 20.000,- sein. Obwohl E-Autos in den nächsten Jahren sicherlich billiger verfügbar sein werden, so lohnt sich der iMiEV für einen Vielstadtfahrer bereits aus heutiger Sicht.

Trotz der großen Begeisterung für dieses Auto, habe ich als kritischer “Produkt-Tester” doch auch ein paar Dinge zum Aussetzen. So könnte man bei einem Auto für fast € 35.000,- auch trotz teuren Akku etwas angenehmere Materialien erwarten. Das Armaturenbrett ist aus einfachen Hartplastik, wie man es eigentlich von Lieferwagen gewohnt ist – oder ich von meinem VW Caddy Life. Auch finde ich die Anordnung mancher Knöpfe etwas eigenwillig und das Gepiepse, weil entweder eine Tür offen steht oder man bei 5 km/h noch nicht angegurtet ist, etwas nervig und bevormundend. Weiters kann ich auch nicht verstehen, warum ein Elektroauto ein Tagfahrlicht haben muss, obwohl dies in Österreich wieder abgeschafft wurde und unnötig Strom vergeudet.

Da dieser Artikel schon ewig lange ist, würde ich mich gerne demnächst in einem eigenen Artikel (Test Teil 2) den Pros und Contras wenden. Auf jeden Fall war dies ein äußerst erfolgreicher Tag für mich und ich freue mich schon auf weitere Elektroauto-Tests.

9 Kommentare

  1. Pingback: Der Mitsubishi iMiEV im Test - ElectroDrive Salzburg Blog

  2. oh mein elektro-missionar,

    ich habe gesündigt! mehrmals und mit freude habe ich das gaspedal meines benzinteufels durchgetreten und das infernalische aufheulen des motors mit wolllüsternem grinsen genossen.

    bitte vergib mir meine schuld; meine sünden habe ich durch kilometerweites abschleppen deines elektroskateboards per fahrrad aber eh schon vorbeugend getilgt.

    • Servus Clezn, deine Schuld sei dir hiermit vergeben. Als weitere Busse – besuche min. 5 mal wöchentlich den http://www.elektroautor.com Blog. So wirst auch du später im Himmel mit durch erneuerbaren Energien angetriebenen Flügerln von Wolke zu Wolke schweben können. ☺

  3. Wir durften eine Peugeot iOn Probefahren.
    Bereitgestellt von Autohaus Wiener 09.2011

    Wir, die beiden Neffen meine Lebensgefährtin und ich, haben uns die Strecke Bad Goisern – Liezen und zurück ausgesucht. Im Internet habe ich eine Ladestation in Liezen gefunden. (Täglich Geöffnet) die im Internet so Beschrieben wurde.
    http://e-tankstellen-finder.com/at/de/elektrotankstellen/stromtankstelle/1158/Stadtgemeinde-Liezen-8940-Liezen

    Also dann los. Das Auto wurde über Nacht voll aufgeladen. Auf den KM Zähler stand auf 140 Km. Die erst Fahrt ging von Bad Goisern Mitte nach Lauffen und Zurück. (ca. 9 Km). Dann ging es auf der Bundesstraße über den Pötschenpass – Mitterndorf – Stainach – Liezen zur Ladestation. (ca. 62 Km). Auf den km Zähler standen Noch 52 Km. Also Parken an der Ladestation anstecken, Auto absperren und Shoppen. Nach ca. 2 Stunden kamen wir zur Ladestation zurück. Leider hatte diese nicht Funktioniert. Nach Anruf bei den Betreiber wurde mir gesagt dass ich eigentlich der Erste Kunde bin der Ein E-Auto aufladen möchte. Die Ladestation ist aus Technischen Gründen erst am kommenden Montag (in 2 Tagen) wieder in Betrieb. Da wir noch über 60 Km zurück nach Bad Goisern haben, musste ich eine Andere Möglichkeit finden das Auto noch 1 – 2 Stunden irgendwo an eine Steckdose zu bringen.
    Nach kurzer suche fand ich auf dem Gelände vom Wirtschaftspark Arbeiter die gerade ein Event vorbereiten, sie haben sich sofort bereit erklärten das Auto an die Steckdose zu bringen.
    Nach einen weiteren Spaziergang durch Liezen und einen Aufenthalt in einen Kaffee, sind wir wieder zurück zum Auto. Dann die nächste Überraschung. Die Ladung hat leider nur zum einen kleinen Teil Funktioniert. Es war die Sicherung gefallen, obwohl mir versichert wurde dass die Leitung mit 32 A abgesichert ist. Jetzt hatten wir noch 55 Km auf dem Zähler. Wir haben aber immer noch 62 Km nach Hause. Und es war inzwischen schon 16:00 Uhr was tun. Wir haben uns entschlossen einfach zu fahren wir werden sehen wie weit wir kommen.
    Wir kamen bis Tauplitz es waren noch 11 Km auf der Uhr. Da fanden wir einen sehr netten Autohändler und Tankstellenbesitzer – http://www.autogeier.at – der sich sofort bereit erklärte uns zu helfen. Er hatte uns bis 18:00 Uhr ans Netz gehen lassen. Das bedeutete einen weiteren Spaziergang. Als wir zurückkamen waren zeigte uns der Zähler dass wir voraussichtlich noch 30 Km. kommen werden. Da wir zwar mit 30 Km nach Hause kommen müssten aber wir hatten noch den Pötschpass vor uns das einen höheren Verbrauch bedeutet, also wir werden nicht nach Bad Goisern kommen. Gott sei Dank hat meine Lebensgefährtin eine Tante in Mitterndorf wo wir dann den restlichen Strom und eine Tasse Kaffee mit Kuchen bekommen haben. Mit 42 Km Reichweite auf der Uhr sind wir dann nach hause gekommen.

    Resümee: Das E-Auto ist super zu fahren. Mit einen Vorwärtsgang zieht der Wagen mit einen super Drehmoment ohne ein ruckeln durch. Wir sind an diesen Tag über 130 Km gefahren. Mit 2 Erwachsenen 2 Kinder mit einer vollen Batterieladung und 2 Stunden zusätzlichen aufladen. Man muss aber bedenken dass wir 2x den Pötschenpass bezwingen mussten. Ich würde mir dieses Auto sofort Kaufen. Ein Volle Ladung kostet ca. 3,00 – 5,00 EURO. Und damit kommt man zwischen 100 und bestenfalls 150Km. Da wir sehr selten weiter als 100 km fahren wäre das für uns ideal. Wenn da nicht der Festpreis von 35000 EURO wären. Es wird mir nichts anderes übrig bleiben als auf einen besseren Preis zu warten.

    Wir möchten uns sehr herzlich bei
    Hr. Mag. Gernot Krupitz – Geschäftsführer
    vom Autohaus Wiener: http://www.autowiener.at bedanken.

    Siegfried Huemer http://www.siegfried-huemer.at

  4. Pingback: iMiEV-Test: Eintägiger Elektroauto-Test - 2011 -

  5. Pingback: Nissan schließt 1.000ste Schnellladestation in Europa ans Netz

  6. Ich fahre seit fast drei Jahren einen C-Zero. Der ist Baugleich mit dem EV (iMiev) und iOn.

    30.000 km stehen auf dem Tachometer. Gefahren wird er im wesentlichen für das wofür er konzipiert wurde, für die Stadt. Benutzt wird er für die tägliche fahrt zum Arbeitsplatz und die üblichen Einkaufsfahrten, zur Schwimmhalle, Sportplatz und Schule der Enkelkinder.
    In meiner Stadt gibt es genügend Ladeinfrastruktur, sie ist Schaufenster für Elektromobilität. Geladen wird allerdings meist immer an ein und der selben öffentlichen Ladestation unmittelbar in der Nähe meiner Wohnung.
    Das reicht meist für mindestens zwei Tage Betrieb des Fahrzeugs. Geladen wird er jedoch täglich nach Arbeitsschluss und Rückkehr nach Hause. Dann hat er etwa 40 km auf der Uhr, an zwei tagen also etwa 80 km.
    So eingesetzt gibt es so viel diskutierte Reichweiten-Thema nicht, egal ob sSommer oder Winter! Ich schaue inzwischen auch nicht mehr nervös auf die Reichweiten-Anzeige, wie so viel berichtet wird. E-Autofahren ist zur Routine geworden, auch das tägliche nachladen des Autos, jedenfalls in der Stadt und dessen unmittelbaren Umfeld.
    Auf “Fernfahrten” bin ich nur des Interesses wegen jedes Jahr einmal gegangen. Auch wollte ich das elektrische Fahren über die Urlaubszeit nicht mehr missen und habe dazu die deutlich längere Anfahrt zum Urlaubsplatz in Kauf genommen, sofern an der Wegstrecke eine Ladeinfrastruktur existierte. Außerdem wollte ich feststellen, wie sich die Ladeinfrastruktur praktisch entwickelt hat und wie sie funktioniert.

    Fazit die Ladeinfrastruktur ist außerhalb der Schaufenster grottenschlecht. Jeder “Aufsteller”/Betreiber einer Ladesäule macht “Seins”. Der Zugang ist über mehrere Betreiber gesehen nicht frei von vielerlei Barrieren, voller Hindernisse, geprägt von “Kleingeist”, auch Dummheit, Unwissenheit und Unverständnis. Dazu kommen die vielen “Verbrennerfahrer”, die dreist an den wenigen vorhandenen Ladesäulen parken.
    Fazit: es braucht dringend eine flächendeckende Ladeinfrastruktur, so wie es Bei Tankstellen für fossile Brennstoffe selbstverständlich ist. Passiert das nicht, scheitert die E-Mobilität.

    Die Autos sind da, selbst mein C-Zero, eine Konstruktion aus etwa 2008? gehört noch nicht zum alten Eisen. Inzwischen gibt es fortschrittlichere (i3, ZOE). Der C-Zero hat sich bei mir bewährt und tut es immer noch.
    Er ist zuverlässig, hat geringe Wartungskosten und geringen Energieverbrauch. für den gedachten Einsatzzweck ist die Reichweite ausreichend. Hätte er einen angemessenen Preis und würden einige kleine Verbesserungen vorgenommen, würde ich ihn heute noch empfehlen. So ist das Laden mit 3,6 KW nicht mehr Zeitgemäß. Moderne Ladesäulen in unserer Stadt bieten bis 22kW. , nur Nutzen kann mein Auto das nicht.
    Kann im übrigen der ach so gepriesene Golf e und eUP! auch nicht, peinlich finde ich für ein Auto, das gerade auf den Markt kommt. Da kommt dann nur noch CCS, dazwischen gibt nichts. Wie üblich bei VW natürlich mit Aufpreis, die CCS Schnelllademöglichkeit.

    Die “Schnelllade” ist beim C-Zero und “Baugleichen” Serie (von Anfang an) und heißt dort nur anders, hat einen anderen Stecker und ein anderes Ladeprotokoll. Ist im Übrigen sehr viel weiter verbreitet als CCS.

    Verbessern könnte man auch die Heizung! Heizen tut er gut der C-Zero, braucht jedoch sehr viel Energie dafür. Besser wäre eine Wärmepumpe und eine fossile Zusatzheizung.

    Gibt es einen Nachfolger würde ich ihn wieder kaufen…..so in zwei Jahren, dann wird meiner fast 6 Jahre alt.
    Schauen wir mal bis es soweit ist, bis dahin fahre ich weiter C-Zero.
    Von den “Schlafmützen” VW jedoch wird es von mir vorläufig keinen E-Autokauf geben, die sollen erst einmal nachholen, was andere bereits vor Jahren realisiert haben, obwohl er mir gefällt der eUP!. Das wäre in etwa die gleiche Klasse Auto wie der C-Zero. Das reicht für die Stadt, so wie der E-Smart.

    Für alles Andere gibt es wunderschöne Benziner…… manchmal miete ich mir einen, für den kurzen schnellen Ausflug in die Ferne…..das können die E-Autos außer Tesla leider …noch nicht. Möglicherweise kann man den ja auch bald mieten?
    Dann fahre ich nur noch elektrisch……….das fährt sich einfach besser. Zurück zum Verbrenner will ich jedenfalls nicht mehr.
    Ach, es hat inzwischen Zuwachs bei uns gegeben, ein C-Evolution von BMW. Ich bin maßlos begeistert!!!!

    • Vielen Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht.

      Die C-Evolution von BMW. Das klingt sehr interessant. Ich wollte sie schon testen, hatte aber dann leider keine Zeit.

      Vielleicht hättest du ja Lust unsere Leser mit einem Testbericht aus der Praxis zu beehren? Das wäre toll.

      Falls ja – bitte maile mir doch mal, was du davon hältst. Mail- bzw. Kontakt findest du im Menü “über uns / Impressum/Kontakt”.

      emobile Grüße,
      Volker Adamietz von Elektroautor.com